Ankündigung

Wir haben eine wichtige Ansage zu machen! Wir waren im Zentrum der Actionsportarten in Queenstown. Bungee-Jumping, Fallschirmspringen, jetboot fahren, Rafting usw. haben wir ausgelassen um uns ganz auf die Goldsuche in der Region einlassen zu können. Wir haben uns also mit einer "Goldpan" ausgestattet und uns nach kurzer Instruktion ans Werk gemacht! Das Ergebnis: WIR KOMMEN ......wohl doch wieder nach Hause! ;-) Biene hat ja wenigstens eine Goldflocke gefunden-ich dagegen bin trotz Übereifer leer ausgegangen...! Wir bleiben an der Sache dran! Im Moment haben wir noch ein andere Einnahmequelle ausgemacht! Ihr wisst ja aus unseren Berichten, dass Neuseeland sehr streng bei der Immigration ist und dich genau befragt, ob du Ackerboden, Saatgut, Obst oder andere Lebensmittel dabei hast. Und wehe dem, der wirklich versucht dergleichen einzuschmuggeln. Nun haben wir soeben in den landesweiten Nachrichten gehört, dass 1!!! Fruchtfliege das Land unberechtigt "betreten" hat! Kein Witz, die Nation sorgt sich jetzt, dass weitere auftauchen könnten, wahrscheinlich sind sie aus Australien eingeschleppt worden (hier steckt hinter allem schlechten vorzugsweise ein Aussi)! Wir warten jetzt also auf Kopfgeld-Ausschreibungen für weitere Fliegen, dann gehen wir auf die Suche! Mal im Ernst, bisher war mir noch gar nicht aufgefallen, dass es keine gibt, aber das erklärt, warum sich unser Obst hier so lange hält! Logisch also, dass man versucht diesen Feind draußen zu halten! Von Queenstown waren wir sehr positiv überrascht. Im wunderschönsten Bergpanorama liegend, mit einem See mit abgefahrener Farbe vor der Tür. Wir haben also gedacht, vom Queenstown Hill sieht man das noch besser und der Reiseführer erklärte, dass es bis zur Spitze ein "leisurely walk" wäre. Glatt gelogen!!! Wir sind also geschlagene 3 Stunden unterwegs, es geht total steil hoch und unser Schuhwerk ist wie immer nicht auf solche Eskapaden ausgerichtet. Dafür war die Aussicht von der Spitze ein echtes Spektakel. Dann haben wir auch endlich einen echten, lebendigen Kiwi gesehen. Zwar nur im Birdpark aber immerhin! Schon putzig die kleinen mit dem runden Hintern aus haarähnlichen Federn. Bis zu 70 Jahre werden die alt! Dann waren wir noch in Arrowtown, einer Stadt, deren Hauptstraße noch aussieht wie zu Goldrush-Zeiten. Schon hier hat das Danielchen mit einem Messer das Flussbett nach Goldbrocken durchforstet. Auf dem Weg nach Twizel haben wir dann also gehalten, um uns eines der Goldminen-Zentren anzuschauen. Auch wenn die fette Beute ausblieb, hatten wir sehr viel Spaß. Von Twizel wir waren wieder auf verschiedenen Tracks, einmal Richtung Mount Cook, dem höchsten Berg in NZ und einmal zum Tasman Gletscher unterwegs. An dem Tag war es so stürmisch, dass wir auf den Hängebrücken reichlich durchgeschüttelt wurden, im Flussbett lagen diverse Mützen (diesmal aber keine von uns!) und eine Windböe hat uns sogar einmal vom Wandersteg heruntergepustet. Abends haben wir auf den Sternenhimmel gewartet, da wir in einer Dark-Sky-Area waren, wo man also besonders gut Sterne sieht und mit Glück sogar die Aurora Australis (das Polarlicht vom Südpol). Den Wahnsinns-Sternenhimmel haben wir gesehen, mit dem Polarlicht hatten wir leider kein Glück. Sieht man wohl nur bei Neumond. Die Seen Pukaki und Tekapo sind atemberaubend türkis durch den Kalk, der vom Gletscher mit in den See gespült wird. Da kann man sich einfach nicht sattsehen! Seit Queenstown haben wir recht gutes Wetter und so ist Biene sogar kurz im Lake Pukaki schwimmen gewesen. Dann sind wir über den Arthurs Pass auf die andere Seite der Berge an die Westküste nach Hokitika gefahren. Hier haben wir ein wundervolles Haus für uns allein und werden ein wenig vom stressigen Reisen entspannen ;-). Ich, Dani, habe mich zu einem "Carve your own Jade"-Workshop angemeldet, wo man sich eben seinen Kettenanhänger aus Jade selbst "schnitzt". Das war ein toller Tag, 9 Stunden habe ich an meinem "Meisterstück" gesägt, geschliffen, geschliffen, geschliffen und poliert! Dabei herausgekommen ist mein neuer "Kiwi" Anhänger. Ich bin ganz schön stolz! Steve der Kursleiter kommt von den Solomonen-Inseln und hat hier ne echt Marktlücke entdeckt, denn der Kurs war voll und er sagt, das sei mittlerweile jeden Tag so! Es sei ihm gegönnt! In Hokitika haben wir die Hokitika Gorge gesehen, wieder Wahnsinnswasser umrahmt von Felsen, den Strand mit ganz viel Treibholz. Hier gab es einen Wettbewerb, bei dem jeder aus den angespülten Materialien etwas bauen sollte. Beeindruckend, was da so bei rauskam. Ein Motorrad zum Beispiel. Zum Abschluss haben wir den Sonnenuntergang und eine Glühwümchenhöhle bestaunt. Letztere wurde uns aber reichlich madig gemacht...von jeder Menge Asiaten. Die sind ja ohnehin unser liebster Reisebegleiter und haben auch hier wieder alle Anweisungen strikt ignoriert...mit der Taschenlampe auf die Glühwürmchen leuchten, laut kichern, quatschen und Fotos mit Blitz machen. Ich meine eine Gruppe Glühwürmchen dabei gehört zu haben, dass sie über eine Umsiedlung nachdenken 😉 Jetzt sind wir für 2 Tage in Westport und dann 2 Wochen in der Gegend um den Abel Tasman Nationalpark. Das wird sicher ein echtes Highlight! Wir berichten! Und Fotos folgen ebenfalls bald!

28.1.14 05:25

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


claus (29.1.14 07:43)
Perfekt, das hört sich alles sehr faszinierend an. Ich freue mich das ihr eine schöne Zeit am anderen Ende der Welt habt. Macht weiter so und schreibt weiter solche spannenden Berichte.
Viel Spass aus dem frierenden Deutschland
wünscht Claus


Patty (3.2.14 10:39)
Hallo ihr Zwei,

ich bin total begeistert von euren tollen Berichten. Bin mir allerdings sicher, dass selbst wenn ihr beim Goldschürfen einige "Nuggets" gefunden hättet, es euch doch immer wieder nach Hause zieht. Außerdem liegt Neuseeland hinsichtlich der Goldfördermenge auch
nicht auf Platz 1 sondern auf Platz 23! Somit
kein Wunder..., dass ihr nicht fündig geworden seid. Weiterhin ganz viel Spaß - bis bald!

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