Fiji

Nach einer Nacht im Flughafenhotel erwarten uns am nächsten Morgen 28 Grad und wir fahren mit dem Bus zu unserem Boot, um auf die Yasawa Inseln zu kommen. Das Resort, welches wir nach 1,5 Stunden Bootsfahrt erreichen, ist paradisisch! Es befindet sich auf einer Privatinsel und hat 38 Bungalows. Wir werden direkt mal upgegradet in eine Gartenvilla mit Badezimmer im Freien. Unglaublich toll! Wir haben Vollverpflegung-anders geht es ja auch nicht auf der abgelegenen Insel und das Essen ist der Hammer. Abends 5 Gänge, die unsere budgetgeschädigte Gaumen wieder mit bestem Essen verwöhnen. Wir kayaken, probieren Stand-Up-Paddeln (Dani fällt dabei auch nur 2mal ins Wasser), gehen schnorcheln, treffen Nemo und seine Familie in der Anemone und buchen den Manta Ray Schnorchel Ausflug. Ein absolutes Highlight. Auch diesmal werden wir nicht enttäuscht und sehen zwei Mantas. Auf den Yasawas kommen die Rochen eine bestimmte Zeit des Jahres in deutlich flacheres Wasser und so sind wir ganz nah dran. Immer wieder faszinierend, wie elegant diese Tiere schwimmen. Nach vier Tagen ist das Inselabenteuer aber wieder vorbei (mehr passt einfach nicht ins Budget) und wir fahren wieder auf die Hauptinsel Fijis, Viti Levu, und weiter in den Süden. Wir landen in Pacific Harbour und dort ganz schnell auf dem Boden der Tatsachen. An der Kreuzung zum Hotel setzt uns der öffentliche Bus ab. 100m zum Hotel laut google Maps, kein Thema denken wir. Wir sehen uns aber, beladen mit je einem Rollkoffer und Rucksack, am Anfang einer Schotterstraße...keine Chance! Zum Glück nimmt uns der Koch vom Resort kurze Zeit später mit zur Rezeption. Wir haben einen Strandbungalow gebucht. Wir beziehen also einen stockdunklen Raum, der komplett mit Holz ausgekleidet ist. Die Toilette und Dusche befinden sich draußen. Da hat man im Dunkeln direkt Lust, nochmal raus zu müssen. Tag 1 war noch okay. Nach der ersten Nacht haben wir beide Rückenschmerzen. Die Matratze ist so weich, dass es unangenehm ist. Außerdem hat es angefangen zu regnen und hört für 3 Tage nicht mehr auf. Also können wir auch keine Ausflüge machen. Für unseren Seelenfrieden und vom Ausflugsbudget gönnen wir uns ein Upgrade in einer Gartenvilla. Viel heller, neue feste Matratzen und so können wir wenigstens lesen. Das Essen hier ist leider auch bei weitem nicht mehr so hochwertig wie auf den Yasawas und der Strand nicht grad katalogtauglich. Wir geraten in solchen Situationen gern mal in ein Stimmungstief und wollen nach Hause. Nach 5 Tagen geht es endlich wieder Richtung Westen, wo das Wetter wesentlich sonniger ist und wir entspannen noch drei Tage in Korotogo. Fazit zu Fiji: die Hauptinsel kann man sich sparen. Nur die Yasawas und wohl auch die Mamanucas sind richtig paradiesisch. Die Korallen waren großartig, die Lagune haben wir schon noch schöner gesehen. Wir wissen, dass wir auf hohem Niveau jammern, aber so richtig hat uns Fiji einfach nicht abgeholt. Vor allem auf der Hauptinsel merkt man, wie der Tourismus die Menschen und die Preise verändert hat, Dennoch war es ein schöner Zwischenstopp auf dem Weg nach Hawaii. Nach kurzem Bangen wegen 2 angekündigter Hurricanes können wir uns darauf am 17.8. wieder freuen, weil beide keinen Schaden auf den Inseln anrichten. Und anbei ein kurzer Nachtrag, weil wir uns immer wieder an diese Situation erinnern. Oft, wenn wir in einem Hotel einchecken, müssen wir eine Karte mit unseren persönlichen Daten abgeben. Ich (Dani) fülle also handschriftlich (aber in Druckbuchstaben) die Karte aus. Am Abreisetag bekomme ich die Rechnung mit meiner Adresse drauf und brech fast zusammen vor Lachen. Aus der Semmelweisstraße wird Sennewuusti. So muss es auch meinen Lehrern früher ergangen sein...!

28.8.14 20:14

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Kerstin und Gerd (1.9.14 08:19)
Hallo, ihr Lieben, da habt ihr uns ja wieder toll an eurer Reise teilnehmen lassen. So waren wir nun auch mal mit im Paradies. Es ist immer wieder schön eure Fotos anzuschauen und dann den Blog dazu zu lesen, meist muss ich es 2-3mal wiederholen.Ab heute geht nun unser erstes Enkelkind zur Schule. Es war eine schöne Feier und zum Glück hat das Wetter mitgespielt und wir konnten im Garten feiern. Es ist ja unglaublich, was so ein Schulkind alles gechenkt bekommt. Selbst für Willy mit seinen 4 kleinen Zuckertüten war es ein tolles Fest. Die Großies habe ich auch wieder wohlbehalten nach hause gebracht. Es war mal wieder eine schöne Abwechslung für sie und ihre Toilette ist nun ordentlich saniert uns sehr zu ihrer Freude ist auch das Becken jetzt höher. Für Kerstin beginnt heute auch der Start mit ihrer neuen ersten Klasse und am Freitag fliegt sie ja für eine Woche zur Weiterbildung (olympische Idee) nach Griechenland.
Viele liebe Grüße aus Klettbach.

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